Ich war ein Zeuge – Jetzt im Kino
„Ich war ein Zeuge“ erzählt von Menschen, die den Mut fanden, eine religiöse Gemeinschaft zu verlassen – und sich selbst neu zu finden. Der Film gibt ehemaligen Mitgliedern der Zeugen Jehovas eine Stimme. Ohne Wertung, ohne reißerische Bilder. Nur Gesichter, Stimmen, Stille – und der Raum, den sie so oft nicht hatten, um gehört zu werden.
Die Idee stammt von Fotograf Andreas Reiner, der über Jahre Aussteigerinnen und Aussteiger porträtierte. Aus seinem Fotoprojekt wuchs ein Film, der zuhört, wo andere weghören. Gemeinsam mit Monika Agler (Montage) und Günter Moritz (Regie) entstand ein eindringliches Werk über Glaube, Angst, Scham und den schmerzhaften Weg in die Freiheit.
Seine Premiere feiert „Ich war ein Zeuge“ am 23. Oktober um 19:30 Uhr bei den Internationalen Hofer Filmtagen – einem Festival, das seit jeher Raum für mutige, persönliche Filmstimmen bietet.
„Ich war ein Zeuge“ ist kein Anklagefilm, sondern ein leises, respektvolles Porträt von Menschen, die sich aus einem geschlossenen System befreien. Der Film widmet sich allen Opfern religiösen Fanatismus – und stellt eine einfache, tiefgehende Frage: Was bleibt, wenn man alles hinter sich lässt, was man einmal für Wahrheit hielt?
Idee & Interviews: Andreas Reiner | Regie: Günter Moritz | Montage: Monika Agler | Kamera: Christopher Krehahn, Dirk Schwarz | Farbkorrektur: Tim Löschmann |
Ton: Felix Heß, Elias Sanchez Reinhard | Tonmischung: Christian Müller | Dramaturg: Marco Kreuzer | Herstellungsleiter: Maximilian Höhnle |
Produzenten: Monika Agler & Günter Moritz
Vorstellungen:
Fr. 01.05. / Sa. 02.05. / So. 03.05.26 jeweils um 14:00 Uhr Berlin, BALI Kino
So. 03.05.26, 17:30 Uhr Ehingen, Central-Center Kino
Im Anschluss: Filmgespräch mit Andreas Reiner
Do. 21.05.26, 19:00 Uhr Weingarten, Kulturzentrum Linse
Im Anschluss: Filmgespräch mit Andreas Reiner
Mi. 17.06.26, 19:00 Uhr Frankfurt, Haus am Dom
Stimmen zum Film
„Ich hab etwas gebraucht, um mich auf die langsame und leise Erzählweise einzulassen, aber dann war es, wie an einem ruhig plätschernden Bach zu sitzen. Und es wird zu einer innigen vertraulichen Atmosphäre.“
Robin Szuttor, Stuttgarter Zeitung
„Gutes Entree
Klare einfache Kommunikation
Das making of wird offen gelegt
Überzeugende Portraits
Vier Zeugen die überzeugen“
Rolf Brüggemann, Diplom Psychologe







