Dokumentarfilm

Ich war ein Zeuge

Was als stilles Fotoprojekt beginnt, wird zu einer erschütternden Reise in die Abgründe einer religiösen Welt.
Fotograf Andreas Reiner trifft Männer und Frauen, die den Zeugen Jehovas den Rücken gekehrt haben – und dokumentiert in intensiven Gesprächen nicht nur ihre Geschichten, sondern auch das Unsichtbare: Angst, Schuld, Verlust, Befreiung.

Ab 26. März 2026 im Kino

In eindringlichen Interviews erzählen Aussteiger:innen von ihrer Kindheit im streng kontrollierten Glaubenssystem, von seelischer Erpressung, psychischer Gewalt, sexualisierter Unterdrückung und dem Trauma nach dem Ausstieg.

Je tiefer Reiner in ihre Lebensgeschichten eintaucht, desto mehr beginnt ihn das Gehörte selbst zu erschüttern.

„Ich war ein Zeuge“ ist ein 90-minütiger Dokumentarfilm von Günter Moritz (Regie), basierend auf einer Idee und den Interviews von Andreas Reiner, mit einer eindrucksvollen Montage von Monika Agler – ein Film über Macht und Glauben, über Identität und Befreiung, und über die feine Grenze zwischen Mitgefühl und Überforderung.

Zur Entstehung des Films

News

Vorstellungen

Fr. 01.05. / Sa. 02.05. / So. 03.05.26 jeweils um 14:00 Uhr Berlin, BALI Kino

So. 03.05.26, 17:30 Uhr Ehingen, Central-Center Kino
Im Anschluss: Filmgespräch mit Andreas Reiner

Do. 21.05.26​, 19:00 Uhr Weingarten, Kulturzentrum Linse
Im Anschluss: Filmgespräch mit Andreas Reiner

Mi. 17.06.26, 19:00 Uhr Frankfurt, Haus am Dom

Jahr

2025

Idee & Interviews

Andreas Reiner

Regie

Günter Moritz

Montage

Monika Agler (Co-Regie)

Besetzung

Andreas Reiner und Aussteiger*innen der Zeugen Jehovas

Musik

Omnitah

Produktion

Monika Agler & Günter Moritz

Kamera

Christopher Krehahn, Dirk Schwarz

Farbkorrektur

Tim Löschmann

Ton

Felix Heß, Elias Sanchez Reinhard

Tonmischung

Christian Müller

Dramaturgie

Marco Kreuzer

Herstellungs-
leitung

Maximilian Höhnle